„Das ist doch Basteln, Malen und Werken! Oder nicht?“ Die Antwort ist bei uns ein klares „nein“!

Beim IBZ steckt hinter diesem Wort die ursachenorientierte Behandlung unserer Patienten, mit motorischen, sensomotorischen und psychischen Auffälligkeiten.

Was ist das?

 

Studien und unsere langjährige Erfahrung haben gezeigt, dass die ursachenorientierte Therapie deutlich wirkungsvoller ist als die Behandlung des Symptoms.

Daher stehen manuelle Therapieverfahren mit begleitenden neurorehabilitativen Interventionen sowie muskuläre Angebote bei uns im Vordergrund.

Im Fokus der gesamten Behandlungsdauer stehen Sie und Ihre individuellen Zielsetzungen. Gemeinsam erkunden wir Ihre Alltagsstrukturen, um so den passenden Therapieweg für Sie zu wählen.

Unsere Funktionsanalyse basiert auf standardisierten Testverfahren und wird durch unsere langjährige Berufserfahrung und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Therapeuten anderer Fachrichtungen, Ihren Ärzten und Angehörigen ergänzt. So entsteht ein ganzheitlich angepasstes Bild, das auf dem Weg zu Ihrer vollen Gesundheit zielführender ist, als die ausschließliche Arbeit an den Symptomen.

Wir erweitern unser Wissen regelmäßig durch zertifizierte Fachfortbildungen über die Grenzen Norddeutschlands hinaus. Durch den interdisziplinären Austausch mit Ihren Ärzten ist es uns möglich, Ihnen die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.

Gerne begleiten wir Sie auf Ihrem Weg in einen gestärkten Alltag.

Was behandeln wir?

Im pädiatrischen sowie neurologisch-geriatrischen Bereich behandeln wir:

Zudem bieten wir begleitende, intensive und individuelle Elternarbeit im Sinne von Elterngesprächen, Elterncoachings sowie Elterngruppen an.

Unsere Fachbereiche

Pädiatrie

 

Wir therapieren Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Problematiken, wie z.B.

• Entwicklungsverzögerungen
• diagnostiziertem AD(H)S
• Konzentrationsschwierigkeiten
• unklarer Händigkeit
• …

Hierbei kommen verschiedene Konzepte zur Anwendung, die individuell je nach Patient und deren Wünschen gewichtet werden. Fortbildungen haben unsere Mitarbeiter in folgenden Bereichen: Verhaltenstherapeutisches Training, Sensorische Integrationstherapie (SI), Bobath-Pädiatrie, Beckmann-Therapie, Marburger Konzentrationstraining.

Durch Ihre aktive Mitarbeit, den regelmäßigen Behandlungen sowie dem Kontakt zu Ihrem Kinderarzt können wir stetig Erfolge und Fortschritte in den Therapien sichtbar machen.
Auszeichnend ist für uns die enge Elternarbeit. Regelmäßig finden Elterngespräche zum Therapieverlauf statt. Hierbei stehen Sie als Eltern mit Ihren Wünschen, Fragen und Problemen im Vordergrund. Stellen Sie ihre Frage, schildern Sie Ihre Sorgen und lassen sie Sich den weiteren Therapieweg und mögliche Lösungsvorschläge im Einzelkontakt berichten.

Begleitend führen wir Elterncoachings durch oder nehmen Sie Teil an unseren Elterngruppen.

Neurologie

 

Im neurologisch-geriatrischen Bereich liegen unsere Schwerpunkte auf z.B. folgenden Krankheitsbildern:

• M. Parkinson
• Chorea Huntington
• Schlaganfall
• Alzheimer/Demenz
• Schädel-Hirn-Trauma
• …

Wenn durch einen solchen Schicksalsschlag der Alltag zu einer Last wird oder ihnen die alltäglichen Aufgaben nicht mehr so leicht von der Hand gehen, kann eine ergotherapeutische Befundung Licht ins Dunkel bringen. Hierbei spielt es für die Behandlung keine Rolle, ob die Ursache im Zentralen Nervensystem liegt ob sie muskulär bedingt ist.

Unsere Fachtherapeuten befunden diese körperlichen Zusammenhänge mit den krankheitsbedingten Defiziten sowie den vorhandenen Ressourcen. Mit Hilfe Ihrer Schilderungen über die auftretenden Schwierigkeiten, bezogen auf die Symptome, wählen Sie gemeinsam den geeigneten Therapieweg. Ihre Wünsche und Ziele stehen dabei an erster Stelle, die wir mit unserem Fachwissen schnellstmöglich verfolgen wollen. Maßgebend sind hierfür eine harmonische Patient-Therapeuten-Beziehung sowie jede Menge Fachwissen, welches sich unsere Therapeuten regelmäßig aneignen. So steht dem Ziel, in einen sicheren Alltag zu erhalten oder zu erlangen, nicht mehr viel im Wege. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt und melden Sie sich mit einer Verordnung bei uns in der Praxis.

Orthopädie / Handtherapie

 

Knochen brechen? Einrenken? Nein Danke.

Wenn es im Körper knackt, dann ist alles wieder in Ordnung. Schön wär’s! Aber wenn man sich mal überlegt, dass unseren Körper viel mehr zusammenhält als nur das Skelett, wird schnell klar: mit einem „Knax“ lässt sich die Ursache nicht beheben.

Muskeln und Bänder halten unser Knochen in Position, Faszien verbinden alle Organe und Muskeln miteinander. Diese Strukturen machen unseren Körper zu einem Bewegungsapparat. In den ersten Einheiten wird mit einer gezielten Funktionsanalyse festgestellt, welche Strukturen Ihnen Schwierigkeiten machen. Dazu werden z.B. das aktive und passive Bewegungsausmaß getestet, die Beschaffenheit der Gelenke befundet oder Veränderungen der Muskelspannung palpiert. Ein sehr entscheidender Faktor bei der Wahl der richtigen Behandlung ist die Grundspannung der Muskulatur. Haben zwei Patienten z.B. einen Bruch im Arm unterscheidet sich die Behandlung schon, wenn eine unterschiedliche Muskelspannung vorliegt. Hierbei wird eine Brücke zur Neurologie geschlagen, um auszuschließen, dass die Ursache der orthopädischen Problematik eine neurologische Komponente ist.

Die Phase der Befundung nimmt meistens ein bis zwei Einheiten in Anspruch, denn nur, wenn wir genau wissen, wie Ihr spezieller Bewegungsapparat durch die äußeren Umstände (z.B. Arbeit, alltägliche Belastung) verändert wurde, können wir Sie bestmöglich behandeln. Dazu gehört auch, dass wir mit Ihnen Arztberichte und Aufnahmen (z.B. vom Röntgen oder MRT) besprechen.

Die Strukturen, die uns zusammenhalten, sind wie ein skeptisches Publikum: Sie wollen angeregt und bewegt werden und das mit möglichst viel Abwechslung. Gibt das der Alltag nicht her steht der Körper unter zu viel Stress oder fehlt der Ausgleich, kann es zu Ausfallerscheinungen kommen, z.B. zu:

  • einem Bandscheibenvorfall (Prolabs)
  • einem Schiefhals (Torticollis)
  • einem (Hallux valgus)
  • Sportverletzungen
  • Chronisches regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
  • Narbenbehandlung
  • Spezifische Traumabehandlung der oberen Extremität (Handtherapie)

Das Ziel der Orthopädie in der Ergotherapie ist es, den Bewegungsapparat auszugleichen. Manchmal ist dafür auch eine Anpassung der äußeren Umstände nötig. Der Arbeitsplatz, die sportliche Belastung oder das häusliche Umfeld können -richtig angepasst- einen Beitrag zur Genesung leisten.

 

Handtherapie

Was haben ein Sportler, ein Schreibtischtäter und ein Handwerker gemeinsam? Ein Problem: Sie haben nur zwei Hände.

Und diese müssen ständig Höchstleistungen bringen, lange in einer Position aushalten oder schwere Lasten tragen. Wir alle benutzen unsere Hände und Arme und bemerken erst, wie sehr sie beansprucht werden, wenn etwas nicht mehr funktioniert.

Dafür gibt es viele Bezeichnungen und unterschiedliche Krankheitsbilder:

Wichtig ist dann, dass die Hand schnell wieder einsatzfähig ist, um den normalen Alltagsablauf nicht zu behindern. In der Handtherapie geht es genau darum: Schmerzen verringern, Bewegungen anbahnen und die Leistungsfähigkeit so gut wie möglich wiederherstellen.

Also: Was haben ein Sportler, ein Schreibtischtäter und ein Handwerker gemeinsam?
Eine Lösung: Handtherapie.

Psychiatrie

 

Depressionen, Angstattacken, (Sozial-)Phobien… all das sind im psychiatrischen Bereich gängige Diagnosen, die häufig im Rahmen einer psychotherapeutischen oder psychologischen Behandlung therapiert werden und wo sich bewusst mit den Problematiken und Ängsten auseinandergesetzt wird.

Es gibt jedoch viele Menschen, die gar nicht wissen, woher diese Probleme kommen. Sie haben kein traumatisches Erlebnis gehabt oder sind sich einem sonstigen Auslöser Ihrer Probleme bewusst.
Fast jeder Mensch hatte im Laufe seines Lebens irgendwelche Probleme in seiner Kindheit gehabt, musste einen Todesfall verkraften oder führte eine problematische Beziehung. Die Frage, die sich auftut ist: Warum können einige Menschen diese Ereignisse gut verarbeiten und warum entwickelt sich bei anderen z.B. eine psychische Störung daraus.

Vielleicht ist Ihnen auch gar kein konkretes Ereignis, was diese Probleme ausgelöst haben könnte oder Sie denken, dass es einfach ein Teil von Ihnen ist und zu Ihrem Leben dazu gehört, wie andere „Macken“ auch. Seien Sie sich sicher: dem ist nicht so.

Der Ansatz unserer Therapie im psychiatrischen Bereich liegt auf der Ursachenforschung. Nicht selten liegen diesen psychischen Symptomen sensomotorische Ursachen zu Grunde, was bedeutet dass Ihr Körper nicht in der Lage ist, bestimmte Reize aus der Umwelt adäquat zu verarbeiten. Das Gefühl anders zu sein, aber nicht zu wissen warum, zeichnet sich meistens schon im Vorschulalter ab. Aus diesem Bewusstsein entwickeln sich im zunehmenden Alter psychische Auffälligkeiten, die sich im Laufe der Jahre immer mehr manifestieren.

Um festzustellen, ob Ihre Probleme einer solche Ursache zu Grunde liegen, wird im Erstgespräch ein Fragebogen mit Ihnen durchgearbeitet, in dem Sie nach konkreten Symptomen betreffend ihrer Wahrnehmung, Motorik, Kognition , sozio-emotionalen, orofacialen und psychischen Konstitution sowohl in der Gegenwart, als auch im Kindesalter gefragt werden. Im Zweitkontakt wird eine sensomotorische Befundung mit Ihnen durchgeführt, in der Sie unter Anleitung der Therapeutin bestimmte Übungen durchführen müssen, um Rückschlüsse auf Ihre muskuläre und somit auch sensorische Konstitution schließen zu können. Die Fakten des Fragebogens in Kombination mit der sensomotorischen Befundung lassen eine Schlussfolgerung zu, ob Sie in die entsprechende Patientengruppe fallen.

Sollte dem so sein, wird anschließend mit der Therapie begonnen, in der anders, als bei den gängigen Therapieformen, nicht über die Problematiken und eventuelle Kompensationsstrategien gesprochen, sondern durch gezielte Übungen an der sensomotorischen Ursache gearbeitet wird.